Mars als Vorreiter in seiner Branche
Fett ist nicht nur ein Geschmacksträger, sondern spielt auch eine bedeutende Rolle in unserem Körper. Es transportiert wichtige Vitamine, hält Stoffwechselprozesse am Laufen und erhält die geistige Leistungsfähigkeit. Die verschiedenen Nahrungsfettsäuren unterscheiden sich durch ihre chemische Struktur und ihre Wirkung auf den Körper. Speziell gesättigte Fettsäuren besitzen allerdings die Eigenschaft, sich an Gefäßwänden anzulagern. Damit sind diese, genau wie Transfettsäuren, in größeren Mengen ein Gesundheitsrisiko. Denn beide können die Blutfettwerte und damit das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen. Andere, so genannte einfach ungesättigte oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren können sich hingegen positiv auf die Gesundheit auswirken. Besonders wertvoll sind hier die mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Sie können vom Körper nicht selbst gebildet werden, leisten aber einen wichtigen Beitrag für den Herzschutz. Denn sie sind in der Lage, langfristig den Cholesterinspiegel, und damit das Risiko für Herzkreislauferkrankungen zu senken.
Darum sieht Mars Chocolate als einer der weltweit führenden Süßwarenhersteller seine Verantwortung in der Verbesserung der Fettsäurezusammensetzung seiner Produkte.
Weniger gesättigte Fettsäuren in Mars, Snickers und Milky Way
Ganz konkret heißt das, dass wir im Rahmen dieses Engagements das Produktsortiment laufend überprüfen und entsprechend überarbeiten. Immer mit dem Ziel, die Nährwertprofile unserer Produkte kontinuierlich zu verbessern, ohne dabei Kompromisse beim Geschmack einzugehen. So ist es uns in diesem Jahr gelungen, den Anteil der gesättigten Fettsäuren in den beliebtesten Schokoladenriegeln entscheidend zu reduzieren und durch ungesättigte Fettsäuren zu ersetzen. Ab Sommer 2010 sind die Kultriegel Mars, Snickers und Milky Way mit mindestens 15 Prozent weniger gesättigten Fettsäuren pro Riegel im Handel erhältlich. Dafür wurde mittels komplizierter technologischer Prozesse das in den Riegeln enthaltene Palmfett gegen Sonnenblumenöl ausgetauscht. Denn im Gegensatz zu Palmfett weist dies eine gesundheitlich günstigere Fettsäurezusammensetzung auf.
Die Reduktion der gesättigten Fettsäuren ist jedoch nicht der erste Schritt, den Mars in Richtung fettoptimierter Rezeptur gegangen ist. Bereits vor Jahren haben wir den Transfettanteil in unseren Produkten auf ein technisch mögliches Minimum von 0,5 Prozent gesenkt. Dafür wurden aus dem Schokoladenportfolio alle Produkte herausgefiltert, deren Anteil an Transfettsäuren bei über einem Prozent lagen. Diese wurden seit 2004 einem Transfettsäuren-Reduzierungsprogramm unterzogen. In einem ersten Schritt konnte so der Anteil an Transfettsäuren in den Mars-Produkten um durchschnittlich 72 Prozent reduziert werden.
Transfettsäuren – kein Thema mehr für Mars
Es besteht allgemeiner Konsens darüber, dass Transfettsäuren einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben und deren Aufnahme deshalb so gering wie möglich sein sollte. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, die tägliche Höchstmenge von einem Prozent der Energiezufuhr nicht zu überschreiten. Die unerwünschten Transfettsäuren können bei der Erhitzung (z.B. Frittieren, Braten), Raffination oder der industriellen Härtung von Pflanzenölen (z.B. für Margarine) als Nebenprodukt entstehen. Allerdings kommen Transfettsäuren auch in einer Reihe von Nahrungsmitteln auf natürliche Weise vor, insbesondere in Milchprodukten und Fleisch. Durch die in Schokolade enthaltene Milch ist es daher nicht möglich, die Mars-Produkte gänzlich frei von Transfettsäuren herzustellen. Mittlerweile enthalten alle Schokoladenprodukte von Mars weniger als 0,5 Prozent Transfettsäuren.
Kennzeichnung von Transfettsäuren
Wie jede andere Zutat muss auch gehärtetes Fett auf dem Produktetikett in der Zutatenliste des Produktes erscheinen. Die Angabe „gehärtetes Fett“ bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass im Produkt Transfettsäuren enthalten sind. Denn dies ist davon abhängig, welchen Verarbeitungsbedingungen das Pflanzenöl ausgesetzt wurde. Nur wenn der Prozess der Härtung nicht vollständig abläuft, können dabei Transfettsäuren entstehen – man spricht hier von einer Teilhärtung, die vor allem bei der Herstellung von Fertigprodukten angewandt wird.