Die Frucht des Kakaobaums (Theobroma cacao), die Kakaoschote, enthält etwa 40 mit weißem Fruchtfleisch umhüllte Samen, die Kakaobohnen. Nach der Ernte werden die Bohnen aus den Schoten herausgeholt, aufgehäuft und einige Tage dem Fermentierungsprozess überlassen. Dieser Prozess ist unerlässlich für die Entwicklung von Geschmack und Aroma der Schokolade, d.h. je länger der Fermentierungsprozess andauert, desto mehr verliert der Rohstoff an Bitterkeit und Strenge. Nach der Fermentierung bzw. Gärung werden die Bohnen getrocknet, bevorzugt in der Sonne; ein Vorgang, der ebenfalls wichtig für die Geschmacksentwicklung ist. Schließlich werden die Schalen der Kakaobohnen aufgebrochen und entfernt, und die verbleibenden „Kakaonibs“ bzw. der Kakaokernbruch geröstet und zu einer flüssigen Kakaomasse zermahlen. In dem anschließenden Pressvorgang wird die Kakaobutter herausgedrückt und übrig bleibt der Kakaopresskuchen, der dann zu Kakaopulver zermahlen wird.

Der Hersteller des endgültigen Schokoladenproduktes verwendet unterschiedliche Anteile an Kakaopulver oder Kakaomasse und Kakaobutter, setzt diverse Mischmethoden ein, ergänzt weitere Zutaten wie Milch und Zucker, und je nach Schokoladenart - Milch- oder Bitterschokolade - und Bestimmungszweck wird das Produkt dann weiter verarbeitet.
Die Zusammensetzung und der Nährwertgehalt eines Schokoladenproduktes sind abhängig von der individuellen Herstellerrezeptur und dem Anteilsverhältnis von Kakaobutter und den anderen Zutaten, die darin enthalten sind. Bei Mars sorgt die einzigartige Herstellungsweise für qualitativ hochwertige Produkte - zum Genuss aller Konsumenten.