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Heimtiere tun uns gut

Gesund und aktiv älter zu werden, kann Studien zufolge mit Heimtieren noch besser gelingen

12.05.2017

 
Was haben Heimtiere damit zu tun, wie man gesund und aktiv alt wird bzw. älteren Menschen eine gute Lebensqualität ermöglicht? Darüber diskutierten die Vertreter aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Nichtregierungsorganisationen und Industrie, die sich am 04. Mai 2017 anlässlich der von Mars, Incorporated und Forum Europe organisierten Pets are good for EU Konferenz in Brüssel (Belgien) versammelten. In der Tat haben Forschungen ergeben, dass Heimtiere zur Bewältigung der Herausforderungen durch eine alternde Bevölkerung beitragen können – und sogar Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen bewirken könnten.
 
Die Europäische Bevölkerung wird im Durchschnitt immer älter. Statistiken sagen vorher, dass in 2050 mehr ältere als jüngere Menschen in Europa leben werden. „Älter zu werden ist die größte Errungenschaft der Menschheit“, bemerkte Heinz K. Becker, Mitglied des Europäischen Parlaments, aber es belastet eben auch das Gesundheitswesen und die Sozialsysteme.
 
Hund, Katze und Co. als physische und psychische Helfer
 
Wie können Heimtiere zur Lösung dieser Herausforderungen beitragen? Jeder Tierhalter weiß, wie viel Spaß und Zuneigung Heimtiere bringen können. Der positive gesundheitliche Nutzen wurde nun auch wissenschaftlich belegt. Forschungsergebnisse des Mars angeschlossenen WALTHAM Centre for Pet Nutrition und andere akademische Studien verdeutlichen, dass Heimtiere ihren Tierhaltern zu einem längeren, gesünderen Leben verhelfen: Ein Hund zum Beispiel motiviert zu körperlicher Aktivität, in deren Folge die Herz-Kreislauf-Gesundheit verbessert und das Risiko der Immobilität verringert wird. „In der Tat ist die Wahrscheinlichkeit, dass ältere Menschen mit Hund sich ihre Mobilität auf Dauer bewahren, doppelt so hoch bei Senioren ohne Hund“, erklärte Dr. Sandra McCune, Wissenschaftliche Leiterin für die Mensch-Tier-Beziehung am WALTHAM Centre for Pet Nutrition.
Heimtiere bringen auch in emotionaler und sozialer Hinsicht einige überzeugende Vorteile für das gesunde, aktive Altern mit sich. Sie bieten viel Gesprächsstoff und helfen Freundschaften und Beziehungen zu knüpfen und zu stärken. Außerdem bringen Tiere Struktur in den Alltag, sind loyale Gefährten und vermindern Einsamkeit und Depressionen, besonders nach einem schmerzlichen Verlust. Sich um ein Heimtier zu kümmern oder mit ihm zu interagieren kann dazu führen, dass Stress und Angstgefühle nachlassen. Auf demente Patienten kann das Streicheln eines Hundes beruhigend wirken, ebenso wie Aquarien in Kantinen ihnen helfen, sich auf ihre Mahlzeiten zu konzentrieren.
Heimtiere entlasten das Gesundheitssystem
In der Folge benötigen ältere Menschen weniger Unterstützung aus dem Gesundheitswesen und den Sozialsystemen. „Laut einer Studie der University of Lincoln könnten allein in Großbritannien schätzungsweise £2,45 Mrd. pro Jahr eingespart werden“, wie Myriam Cohen, Regional President of Mars Petcare Europe unterstrich. Nicht zuletzt trägt die Heimtierhaltung auch zur Wirtschaft bei – durch Produktion und Verkauf von Tiernahrung, sowie auch im Bereich der Tiergesundheit und Veterinärdienstleistungen.
 
Tierhaltung im Alter: Herausforderungen und Chancen
Podiumsredner und Teilnehmende diskutierten über die Bewältigung der Herausforderungen von Tierhaltung im Alter, seien es die Kosten, die Bedenken von Pflegekräften und Betreuern, oder das Problem, dass Heimtiere in vielen Mietwohnungen oder Seniorenheimen nicht erlaubt sind. Alle Teilnehmer waren sich einig darüber, dass eine konzertierte und konsequente Anstrengung notwendig sei, für die Heinz K. Becker bereitwillig seine Unterstützung anbot, um die Problematik in das Bewusstsein von Politikern, Institutionen, aber auch Spezialisten aus dem Gesundheitswesen und der Veterinärmedizin zu rücken. Der Erfolg ist letztlich abhängig von den Europäischen Institutionen und EU-Mitgliedstaaten, die Richtlinien und Leitfäden entwickeln müssen, und es liegt an den Praktikern, die Tierhaltung als Bestandteil ihrer Pflegeleistung anzuerkennen. Das WALTHAM Centre for Pet Nutrition von Mars und Partnerschaften mit den National Institutes of Health und der Gerontological Society of America, sowie die teilnehmenden Akademiker setzen sich dafür ein, die positiven Effekte von Heimtieren auf ältere Menschen auch wissenschaftlich zu untermauern.
 
Höhepunkte der Veranstaltung sind zu sehen auf der Konferenz-Website:
https://www.eu-ems.com/practical.asp?event_id=2306&page_id=7907.
 
Über die wichtige Rolle von Heimtieren bei der Unterstützung einer aktiven und gesunden alternden Gesellschaft informiert ebenfalls ein Mars Petcare Video: https://www.youtube.com/watch?v=LDjAGLHuTPw
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